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Commit 045689e8 authored by eckhart's avatar eckhart
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MLW Dokumentation ergänzt

parent 9913b949
......@@ -2,6 +2,7 @@ Folder "DevScripts"
===================
This folder contains helper scripts for the development of DHParser.
**These scripts are experimental and my be out of date!**
* collect_symbols.py - Lists all exported symbols from DHParser modules
......
......@@ -28,18 +28,18 @@ VERWECHSELBAR
BEDEUTUNG
LATEINISCH iussum, praeceptum, mandatum
DEUTSCH Befehl, Anweisung, Auftrag
LATEINISCH iussum, praeceptum, mandatum
DEUTSCH Befehl, Anweisung, Auftrag
UNTER_BEDEUTUNG proprie:
UNTER_UNTER_BEDEUTUNG in univ.:
* Leg. Burgund. Rom.; 38,1 "si quis ... nullo metu aut imperio ad pacta venire conpellitur,
sed libera voluntate pactum inisse cognuscitur {eqs.}"
sed libera voluntate pactum inisse cognuscitur {eqs.}"
* Ionas Bob. Columb.; 1,17; p. 185,9 "quae {sc. ferae} ad imperium eius statim veniebant"
* Lex Baiuv.; 1,10 "hoc {sc. lex} per inperium regis vel iudicis fiat"
* Arbeo Emm.; 16 p. 49,17 "ex imperio principis ... in ospiti sui scuriam ... deductus est"
{episcopus} {persaepe} {v. et {=> p. 1407, 57|URL}}
{episcopus} {persaepe} {v. et {=> p. 1407, 57|URL}}
UNTER_UNTER_BEDEUTUNG
LATEINISCH voluntas, arbitrium
......@@ -165,7 +165,7 @@ BEDEUTUNG
* Widuk. gest.; 1,28 "Hluthowico ... usque ad fines Illirici ... et terminos Danorum imperium erat."
* Otto Frising. gest.;
p. 4,26 (epist. Frid. I. imp.)
"ut ... hostem utriusque {sc. orientalis et occidentalis} imperii Willehelmum
"ut ... hostem utriusque {sc. orientalis et occidentalis} imperii Willehelmum
potentia virtutis nostrae conterere vellemus.";
1,24 p. 37,12
"Romanorum principem adeunt apocrisiarii imperatoris Constantinopolitani tam confederationis
......@@ -218,7 +218,7 @@ BEDEUTUNG
* Ludus de Antichr.; p. 12^{med.}
"eos {legatos} ... dimittens ipsemet {rex Graecorum} ascendet ad imperium cantans : ‘{eqs.}’"
* {adde;; cf. Wett. Gall. {=> 15sq.|URL}} Ekkeh. IV. pict. Sangall.; 67
"imperii {gloss. : regis} sponsam vexat satan aere tensam : hunc abigat nullus,
"imperii {gloss. : regis} sponsam vexat satan aere tensam : hunc abigat nullus,
rebachatur hians, nisi Gallus."
UUU_BEDEUTUNG in allocutione, titulo:
......@@ -247,7 +247,7 @@ BEDEUTUNG
DEUTSCH Reichsapfel
* Ekkeh. IV. bened.; I 31,57
"sceptra, redimicla, florea serta, imperium (gloss. : gestamen rotundum),
"sceptra, redimicla, florea serta, imperium (gloss. : gestamen rotundum),
trabea, strophium."
* Ludus de Antichr.; p. 16ex. (c. 1160) "imperator ... tollens coronam de capite
et tenens eam cum sceptro et imperio ante altare cantet : ‘{eqs.}’"
......
MLW Notation
=============
# MLW Notation
Im folgenden wird die vereinfachte Notation für MLW-Artikel beschrieben.
Im folgenden wird die vereinfachte Notation für MLW-Artikel beschrieben.
Die vereinfachte Notation erlaubt es einen Artikel mit einem Text-Editor
einzugeben und dann automatisch nach XML zu übersetzen.
einzugeben und dann automatisch nach XML zu übersetzen.
Um die Beschreibung einfach zu halten, wird im Folgenden der Standardfall
eines MLW-Artikels beschrieben. Sonderfälle, die strukturelle Abweichungen
beinhalten können, werden später erklärt.
## Grobstruktur
Grobstruktur
------------
Jeder Artikel besteht aus einer Folge von Beschreibungsblöcken,
Jeder Artikel besteht aus einer Folge von Beschreibungsblöcken,
sogenannten "Positionen", die jeweils durch
ein vollständig großgeschriebenes Schlüsselwort, wie z.B. "BEDEUTUNG",
eingeleit. Ein Block endet immer dort, wo der nächste Artikelteil
......@@ -26,14 +22,14 @@ Die Abfolge der Blöcke sieht so aus:
LEMMA
GRAMMATIK
[ETYMOLOGIE]
[SCHREIBWEISE]
[STRUKTUR]
[GEBRAUCH]
[METRIK]
[VERWECHSELBAR]
BEDEUTUNG
UNTER_BEDEUTUNG
.
......@@ -42,25 +38,23 @@ Die Abfolge der Blöcke sieht so aus:
.
.
.
VERWEISE
AUTORIN
Die Blöcke in eckigen Klammern bilden den Artikelkopf. Sie sind optional,
Die Blöcke in eckigen Klammern bilden den Artikelkopf. Sie sind optional,
d.h. sie dürfen vorkommen, müssen aber nicht, und ihre Reihenfolge ist beliebig.
Mit Ausnahme der Blöcke im Artikelkopf hat jeder dieser Blöcke jeweils eine
Mit Ausnahme der Blöcke im Artikelkopf hat jeder dieser Blöcke jeweils eine
eigene Feinstruktur. Die Blöcke im Artikelkopf haben alle ein- und dieselbe
Feinstruktur.
Feinstruktur
------------
Im folgenden wird die Feinstruktur der einzelnen Positionen beschrieben.
Im folgenden wird die Feinstruktur der einzelnen Positionen beschrieben.
Der Einfachheit halber werden zunächst nur die Standardfälle dargestellt.
### LEMMA-Position
Die Lemmaposition wird durch das Schlüsselword LEMMA eingeleitet, gefolgt von
......@@ -85,16 +79,16 @@ Beispiel:
facietergula
facistergula
facitercula
{sim.}
{sim.}
Die zusätzliche Leerzeile zur deutlicheren optischen Trennung von Lemmawort
und Lemmavarianten ist nicht zwingend und kann auch weggelassen werden,
und Lemmavarianten ist nicht zwingend und kann auch weggelassen werden,
ebenso wie die Einrückung der Lemmavarianten und des Zusatzes.
Das allgemeine Format für die LEMMA-Angabe sieht so aus:
LEMMA [*]Lemmawort
[Lemmavariante 1]
[Lemmavariante 2]
.
......@@ -102,7 +96,6 @@ Das allgemeine Format für die LEMMA-Angabe sieht so aus:
.
{Zusatz}
### GRAMMATIK-Position
Die Grammatik-Position wird durch das Schlüsselwort "GRAMMATIK" eingeleitet.
......@@ -117,16 +110,16 @@ Die Flexion wird abgekürzt mit führendem Spiegelstrich angegen, ggf. kann es
mehrere solcher Angaben geben, die durch Komma getrennt sind (z.B. "-us, -i").
Der Genus kann in abgekürzter Form ("f.") oder in ausgeschriebener Form
("femininum") angegeben werden.
("femininum") angegeben werden.
Wie schon beim Lemma können in der Grammatik-Position mehrere
Grammatik-Varianten folgen. Bei den Grammatik-Varianten wird keine Wortart
mehr angegeben, sondern lediglich die Flexion und ggf. der Genus.
mehr angegeben, sondern lediglich die Flexion und ggf. der Genus.
Nach der Angabe einer Grammatikvariante folgen, abgetrennt durch einen Doppelpunkt
Nach der Angabe einer Grammatikvariante folgen, abgetrennt durch einen Doppelpunkt
*immer* ein oder mehrere Belege. Bei den Belegen kann es sich immer um einen
einfachen Verweis handeln, oder um direkte Belege mit Werk, Stellenangabe und
ggf. wörtlichem Zitat. Folgen mehrere Belege, so müssen sie durch einen Stern
ggf. wörtlichem Zitat. Folgen mehrere Belege, so müssen sie durch einen Stern
"*" eingeleitet werden.
Verweise werden wie Zusätze mit geschweiften Klammern umschlossen, wobei direkt
......@@ -137,7 +130,7 @@ Beispiel:
GRAMMATIK
nomen; -ae f.
-us, -i m.: {=> ibi_1}
-um, -i n.: {=> ibi_2}
......@@ -145,37 +138,37 @@ Die allgemeine Form lautet:
GRAMMATIK
[Wortart;] Flexion [Genus]
Flexion [Genus]: Beleg [* Beleg] ...
.
.
.
### Artikelkopf-Positionen
Alle Positionen im Artikelkopf (*Etymologie-Position, Schreibweisen-Position,
Struktur-Position, Gebrauchs-Position, Metrik-Position,
Struktur-Position, Gebrauchs-Position, Metrik-Position,
Verwechselungs-Position*) sind nach ein- und demselben Schema aufgebaut:
Am Anfang steht ein Schlüsselwort, das anzeigt, um welche Artikelkopf-Position
es sich handelt, z.B. SCHREIBWEISE, danach folgen ein oder mehrere
*Besonderheiten* und für jede Besonderheit ein oder mehrere *Varianten*
mit *Belegen*. Die Varianten einer Besonderheit können (müssen aber nicht)
es sich handelt, z.B. SCHREIBWEISE, danach folgen ein oder mehrere
*Besonderheiten* und für jede Besonderheit ein oder mehrere *Varianten*
mit *Belegen*. Die Varianten einer Besonderheit können (müssen aber nicht)
wiederum verschiedenen Unterkategorien zugeordnet sein.
Beispiel 1:
SCHREIBWEISE
script.:
hym-: {=> ziel_1}
hym-: {=> ziel_1}
em-: Chron. Fred.; 2,35sqq. capit.; p. 43.; 2,36 p. 60,10.
ym-: Chart. Sangall.; A 194.
impir-: {=> ziel_2}
Hier ist "script." die Bezeichnung einer Besonderheit, während "hym-", "em-",
"ym-", "impir-" jeweils Varianten dieser Besonderheit repräsentieren. Die
auf die Varianten folgenden Belge können entweder Verweise (z.B: "{=> ziel_1}"),
die auf eine frei vergebene Sprungmarke verweisen sein (siehe weiter unten die
die auf eine frei vergebene Sprungmarke verweisen sein (siehe weiter unten die
Erklärungen zu "Verweise") oder Belegstellen, bei denen immer ein Werk gefolgt
von Stellenangaben und ggf. Zitaten angegeben wird. Das genaue Format wird weiter
unten unter "Belege" näher beschrieben.
......@@ -192,13 +185,13 @@ Beispiel 2:
-um: Chron. Fred.; 2,15. 2,35sqq. capit.; p. 43.
Bei diesem Beispiel ist "form. sing." eine Besonderheit, die die Unterkategorien
"gen." und "abl." enthält.
"gen." und "abl." enthält.
Man beachte, dass für die Variante "-ri" unterhalb von
"gen." mehrere Belege angegeben sind. Sobald mehr als ein Beleg angeben ist,
"gen." mehrere Belege angegeben sind. Sobald mehr als ein Beleg angeben ist,
muss jeder neue Beleg durch einen Stern "*" eigeleitet werden. Als ein Beleg zählt
dabei ein Verweis oder ein Werk mit möglicherweise mehreren Stellenangaben.
Eine weitere Stellenangabe innerhalb eines Werks darf nicht mit einem Stern
dabei ein Verweis oder ein Werk mit möglicherweise mehreren Stellenangaben.
Eine weitere Stellenangabe innerhalb eines Werks darf nicht mit einem Stern
eingeleitet werden, sondern wird von der vorhergehenden Stellenangabe oder vom Werk
mit einem einfachen Semikolon abgetrennt.
......@@ -216,15 +209,49 @@ Die allgemeine Form für Artikelkopf-Positionen kan man grob so darstellen:
.
Die Einrückungen sind übrigens nicht zwingend. Sie helfen aber besonders bei den
Positionen im Artikelkopf, die Übersicht zu behalten.
Positionen im Artikelkopf, die Übersicht zu behalten.
### Bedeutungsposition
Die Bedeutungsposition besteht aus einer Folge von Bedeutungs-,
Die Bedeutungsposition besteht aus einer Folge von Bedeutungs-,
Unterbedeutungs-, Unterunterbedeutungs-, ...-Blöcken, die bis zu
sechs Ebenen tief verschachtelt werden können.
Wie schon die anderen Abschnitte des Wörterbuchartikels wird jeder
Bedeutungsblock durch ein Schlüsselwort eingeleitet.
Wie schon die anderen Abschnitte des Wörterbuchartikels wird jeder
Bedeutungsblock durch ein Schlüsselwort eingeleitet.
Auf der obersten Bedeutungsebene ist das das Schlüsselwort "BEDEUTUNG".
Tiefere Bedeutungsebenenen
\ No newline at end of file
Tiefere Bedeutungsebenenen werden mit den Schlüsselwörtern "UNTER_BEDEUTUNG",
"UNTER_UNTER_BEDEUTUNG", "UUU_BEDEUTUNG" bis hin zu "UUUUU_BEDEUTUNG" (für die
6. Ebenentiefe) eingeleitet.
Auf dieses Schlüsselwort folgt zunächst die Angabe eines Interpretaments (sprich
deutsche und lateinische Übersetzung) oder eine kategoriale Angabe dafür,
in welcher Hinsicht oder in welchem Sinne die folgenden Belege das beschriebene
Wort verwenden ("in univ.", "sensu communi", ...).
Interpretamente werden immer als eine durch Kommata getrennte Liste von Wörtern
notiert, die entweder durch das Schlüsselwort "LATEINISCH" (oder abgekürzt "LAT")
oder "DEUTSCH" (oder abgekürzt "DEU") eingeleitet werden. Später im Druck erscheinen
diese Schlüsselwörter, wie auch alle anderen Schlüsselwörter, natürlich nicht mehr,
sondern die lateinische und deutsche Bedeutungsangabe werden durch einen langen
Spiegelstrich getrennt.
Kategoriale Angaben werden nicht durch ein zusätzliches Schlüsselwort eingeleitet,
sondern bestehen aus einer Folge von Wörtern, die durch einen Doppelpunkt
abgeschlossen ist.
Beispiel 1 (Interpretament):
BEDEUTUNG
LATEINISCH iussum, praeceptum, mandatum
DEUTSCH Befehl, Anweisung, Auftrag
Beispiel 2 (Interpretament):
BEDEUTUNG
LATEINISCH potestas, dominatio, dicio
DEUTSCH Macht, Herrschaft, Herrschaftsgewalt {plur. sensu sing. :
{=> v. ibi. al. imperator40m_2}}
Wie dieses Beispiel zeigt, dürfen Interpretamente auch Bearbeiter/innen-Zusätze
(die immer in geschweiften Klammern stehen) und Verweise, Anker etc. enthalten.
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